Zunächst mal berichtige ich mich selbst: Auckland ist gar nicht die Hauptstadt von Neuseeland. Das ist Wellington - Auckland ist nur die mit den meisten Einwohnern. ich schiebe diese Verwechslung mal auf meine allgemeine Verwirrung vom Jetlag^^
Unsere Entdeckung von Aotearoa geht immer noch eher langsam voran, denn die letzten Tage waren verregnet und kalt, einfach wiederliches Im-Bett-bleiben-Wetter. Außerdem habe ich meine Erkältung an den Basti weitergereicht. Doch heute hat zur Abwechslung die Sonne geschienen, und wir sind gleich wieder auf Erkundungstour gegangen. Wir waren auch einem der unzähligen Vulkankegel, auf denen Auckland erbaut ist. Von dort hatte man eine grandiose Aussicht, das war der Wahnsinn. Um uns herum Stadt und türkisfarbenes Meer und in der Ferne eine Ahnung von Bergen und weitem, weitem Land.
Auckland steht übrigens auf insgesamt 48 Vulkanen und nicht alle davon sind erloschen. Allerdings sind es unterirdische Vulkane, also nicht der typische rauchende Berg - was genau, haben wir vorgestern im Auckland Museum gelernt, aber ich habs wieder vergessen. Hängen geblieben ist auf jeden Fall, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Magma hier einen Weg an die Oberfläche sucht, sehr gering ist, zumindest in den nächsten paar tausend Jahren - aber wenn es doch passieren sollte, dann vermutlich ziemlich schnell und ohne Vorwarnung. Nicht gerade beruhigend, aber die Aucklander scheint's nicht groß zu stören.
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Man trifft hier auf die lustigsten Gestalten. Auf unserem Stockwerk wohnt eine Japanerin, die so klein und zart gebaut ist, dass es uns bis heute ein Rätsel ist, wie sie ihren monströsen Koffer schleppen kann. Sie spricht nur schlecht Englisch, redet aber trotzdem ununterbrochen und erzählt einem mit Händen, Füßen und einem Gemisch aus Japanisch und Englisch, das sie mit ihrer Piepsstimme "Mix-Mix" nennt, die absurdesten Dinge.
Gestern übernachtete außerdem Gilles aus Frankreich in unserem Zimmer, der ebenfalls kaum Englisch sprach. Leider haben sich meine Französischkenntnisse verabschiedet, als ich mit Schwedisch angefangen habe, weswegen wir uns nicht wirklich unterhalten konnten. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, uns lange von seiner Reise zu erzählen, er ist nämlich von Wellington nach Auckland gewandert - zu Fuß. Lasst euch gesagt sein, dass das ein ganzes Stück ist.
Tja, und dann muss man natürlich die unzähligen Deutschen erwähnen, die man hier trifft. Ist ja an sich nichts schlimmes, aber es sind einfach zu viele - und leider fallen die meisten von ihnen in die Kategorie der "Frisch aus der Schule, Papa zahlt"-Mädels, bei denen ich mich immer frage, warum sie nicht einfach zuhause geblieben sind, denn das fremde Land kann es ihnen eh nicht recht machen. Man kann im Hostelklo nicht vom Boden essen? Igitt! In der Küche für 30 Leute riecht es nach Essen? Bäh! Draußen auf der Straße ist es die ganze Nacht laut? Kein Wunder in der Innenstadt, umgeben von Kneipen... Ich frage mich, wo da der gesunde Menschenverstand versteckt ist. Vermutlich hatte der noch keine Zeit, sich zu entwickeln.
Die meisten Menschen, die man hier trifft, egal aus welchem Land, sind offen und freundlich, aber die oben genannte Kategorie meint, sie hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen. Beispiel: Gilles, wohl müde vom Wandern, ging ziemlich früh zu Bett. Als Basti und ich auch schlafen wollten, kam gerade die Gruppe von vier deutschen kleinen Mädels an und besetzte das Zimmer. Obwohl da eine Person ganz offensichtlich im Bett lag und schlief, unterhielten sich die vier völlig ignorant ewig lange darüber, wer denn nun sein Handy zuerst laden durfte. Sie beeilten sich weder damit, das Licht auszumachen noch ins Bett zu gehen und hielten es auch nicht für nötig, zu flüstern.
Hätte ja sein können, dass der Franzose morgen früh rausmuss, wer weiß. Selbst wenn nicht, ist es ein Zeichen von Höflichkeit, das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Als ich sie dann irgendwann darauf hinwies, waren sie natürlich beleidigt... Jaja.
Hm, eigentlich wollte ich nicht so viel motzen, aber es musste mal raus - und ja, ich weiß, dass ich noch nicht mal eine Woche im Land bin und vermutlich noch sehr viele Menschen dieser Art treffen werde... Ich brauche definitiv eine Geheimidentität. Perfekt wäre es, wenn Basti auch Schwedisch könnte, dann würden wir uns einfach immer in der Sprache unterhalten und niemand würde dahinterkommen, dass wir Deutsche sind, außer echte Schweden vielleicht, muahaha...
Bald werde ich euch übrigens auch Bilder zeigen, aber dazu muss ich sie erstmal auf den Laptop laden, und dazu feht mir gerade die Energie ;)
Jule: Wie, der Bierbrunnen hat zu? Der kann doch nicht am Schnitzeltag zumachen? Das geht doch nicht!! Oh mann, jetzt will ich n Schitzel...
Hast du eigentlich meine SMS bekommen? Mein Handy spackt nämlich und verschickt manche SMS einfach nicht...
Nick: Der "Kleelemaster", wie du so schön sagst, ist der erste Maat. Denn es kann nun mal nur einen Käptn geben :D
Annika: Sie kann den Internetkasten auch nicht benutzen. Also is es ja eigentlich egal, dass sie ihn nicht selbst einstellen kann^^
Montag, 3. Oktober 2011
Samstag, 1. Oktober 2011
Drei Tage wach
Ja, wir leben noch und sind gut in Auckland angekommen, aber wow, es ist definitiv mit Arbeit verbunden, ans andere Ende der Welt zu reisen.
Zunächst lief alles ganz entspannt. Wir stiegen in unseren Flieger, eine Boeing 777-300 ein und freuten uns, zu zweit eine Dreierreihe am Fenster besetzen zu dürfen. Außerdem fand sich in jedem Vordersitz ein Bildschirm, so dass wir die meiste Zeit damit verbringen konnten, uns Serien rein zu ziehen. Selbst das Essen war für Flugzeugverhältnisse ziemlich gut. Aber da unser Flug um 22 Uhr startete, wurde man natürlich ziemlich bald sehr müde. Weil der Sitz zwischen uns frei war, konnten wir sogar ein bisschen vor uns hindösen, aber das machte einen natürlich nicht wirklich fit. Wir beschlossen, das am Flughafen nachzuholen, denn in Dubai hatten wir laut Plan vier Stunden Aufenthalt – dachten wir. Als der Pilot dann anfing, immer weitere Kreise zu ziehen statt zu landen, wurden wir misstrauisch – leider waren seine Durchsagen zum größten Teil unverständlich. Irgendwann reimten wir uns zusammen, dass in Dubai wohl ein Sandsturm wütete und wir deswegen in einer Stadt mitten in der Wüste landen würden.
Noch fand ich das super, denn wir waren schon ziemlich niedrig und der Pilot hielt es auch nicht für nötig, wieder zu steigen – unser Landeplatz Al-Ain war nicht mehr als eine halbe Stunde Flugzeit entfernt. So hatten wir die Gelegenheit, die Emirate von oben zu sehen. Das Land sieht aus wie ein riesiger Sandkasten, in die jemand sehr akkurat weiße Häuschen in geordneten parallel laufenden Straßen hinein gepflanzt hat. Erst von unten sieht man, wie hoch die Dünen eigentlich sind.
Aus irgendeinem Grund standen wir dann stundenlang in Al-Ain auf dem Flugplatz herum, es gab nichts zu essen und müde war man sowieso – aber weil alle dachten, es ginge jeden Moment wieder los, blieben wir wach.
Als wir dann endlich starten durften, war der Großteil der Anschlussflieger bereits weg, auch unserer.
Aber Emirates zeigte sich großzügig und spendierte allen eine Nacht im Hotel, samt Lunch, Dinner, Breakfast und Snacks zwischendurch. Wir waren begeistert – noch einmal richtig schlafen, duschen und essen soviel man wollte – und Essen und Hotelzimmer lagen vermutlich etwas außerhalb dem, was wir uns in Neuseeland leisten können. Dafür verpasst man dann fast gern seinen Flieger.
Am nächsten Morgen ging die Reise dann weiter. Leider waren unsere Plätze, die wir vorher online reserviert hatten, weg und der Flieger bis zum letzten Platz besetzt, so dass wir ohne Fenster eingepfercht in der Viererreihe in der Mitte saßen. An Schlaf war also nicht zu denken – aber es gab ja noch das Unterhaltungssystem, langweilig wurde und jedenfalls nicht.
Der Flieger machte dann noch eine Zwischenlandung in Brisbane, Australien kann man dann also auch abhaken. Und dann, nach insgesamt mehr als 25 Stunden Flug, landeten wir endlich in Auckland.
Leider wurde mir in der letzten Viertelstunde so schlecht, dass ich die Ankunft weder realisieren noch genießen konnte. Erst im Bus in die Stadt wurde mir so langsam klar, wo ich mich befand – am anderen Ende der Welt.
Viel gesehen haben wir davon leider noch nicht, aus diversen Gründen – ich kämpfe mit einer Grippe und der Jetlag ließ uns in den letzten Tagen mehr als 14 Stunden pro Nacht schlafen. Außerdem mussten wir erst einmal ein bisschen organisatorisches erledigen, also Steuernummer beantragen, Bankkonto eröffnen und solche Dinge. Dabei konnten wir feststellen, dass neuseeländische Postbeamte im Gegensatz zu ihren deutschen Pendants überaus witzige und entspannte Menschen sind, Käse in Neuseeland unter Delikatessen steht, weil er verboten teuer ist (dabei gibt’s doch so viele Schafe), und ich hiermit die Sparkasse verfluche, die mir eine Kreditkarte angedreht hat, die in Neuseeland an den meisten Orten nicht funktioniert.
Die Innenstadt von Auckland, wo unser Hostel liegt, haben wir dagegen bereits ausführlich erkundet. Obwohl die Hauptstadt, mögen die meisten Kiwis Auckland nicht besonders – dabei lebt hier ein Großteil der Bevölkerung Neuseelands. Momentan scheint aber alles von Rugbyfans aus der ganzen Welt überlaufen zu sein – es ist ja WM. Auch deutschen Backpackern, meistens kichernd und überaus jung, begegnet man überall. Ich selbst werde ständig als Deutsche identifiziert, ohne den Mund aufzumachen - als hätte ich einen großen, dicken Stempel auf der Stirn, der "Deutsch" sagt, sehr nervig. Ich überlege mir, eine zweite Identität zuzulegen, vielleicht als Schwedin? Immerhin würde ich einem kurzen Sprachtest noch standhalten^^
Die Stadt selbst ist eine komische Mischung aus Asien und Europa. Erinnert sich jemand an die Serie „The Tribe“? Genau so sieht es hier aus, nur ohne den ganzen Müll. Die Ampeln machen ein lustiges Raketengeräusch, wenn sie auf grün springen, und es wird die Zeit in Sekunden angezeigt, die einem bleibt, bis die Autos wieder losfahren. Sehr praktisch, interessiert aber keinen, weil jeder über die Straße geht, wie er mag. Was mir aber vor allem auffällt, ist diese riesige Freundlichkeit, mit der jeder hier einem begegnet - und damit meine ich nicht diese aufgesetzte Verkäuferfreundlichkeit, die man aus Deutschland kennt. Nein, hier scheinen einfach alle gut drauf zu sein, ob der Zollbeamte am Flughafen, die Frau an der Hostelrezeption oder der Bankbeamte. Wahnsinn.
Ich habe mittlerweile eine neuseeländische Handynummer, wer sie möchte, schreibt mir bitte eine Mail. Ich kann kostenlos SMS empfangen und diesen Monat auch kostenlos nach Deutschland schicken, dank eines komischen Tarifs – dabei kann Vodafone eigentlich nur draufzahlen, aber was solls. Auch aus dem Ausland angerufen werden ist kostenlos für mich, allerdings natürlich nicht für euch, aber falls irgendwas wäre... Denkt allerdings an die 12 Stunden Zeitunterschied ;)
Noch habe ich kein Internet, spiele aber mit dem Gedanken, mir einen dieser Internet-Sticks zuzulegen – die Hostels verlangen auch drei Dollar die Stunde, da lohnt sich das fast.
Also, ich lasse wieder von mir hören, wenn mehr passiert ist – macht's gut, oder wie man hier sagt: no worries.
Zunächst lief alles ganz entspannt. Wir stiegen in unseren Flieger, eine Boeing 777-300 ein und freuten uns, zu zweit eine Dreierreihe am Fenster besetzen zu dürfen. Außerdem fand sich in jedem Vordersitz ein Bildschirm, so dass wir die meiste Zeit damit verbringen konnten, uns Serien rein zu ziehen. Selbst das Essen war für Flugzeugverhältnisse ziemlich gut. Aber da unser Flug um 22 Uhr startete, wurde man natürlich ziemlich bald sehr müde. Weil der Sitz zwischen uns frei war, konnten wir sogar ein bisschen vor uns hindösen, aber das machte einen natürlich nicht wirklich fit. Wir beschlossen, das am Flughafen nachzuholen, denn in Dubai hatten wir laut Plan vier Stunden Aufenthalt – dachten wir. Als der Pilot dann anfing, immer weitere Kreise zu ziehen statt zu landen, wurden wir misstrauisch – leider waren seine Durchsagen zum größten Teil unverständlich. Irgendwann reimten wir uns zusammen, dass in Dubai wohl ein Sandsturm wütete und wir deswegen in einer Stadt mitten in der Wüste landen würden.
Noch fand ich das super, denn wir waren schon ziemlich niedrig und der Pilot hielt es auch nicht für nötig, wieder zu steigen – unser Landeplatz Al-Ain war nicht mehr als eine halbe Stunde Flugzeit entfernt. So hatten wir die Gelegenheit, die Emirate von oben zu sehen. Das Land sieht aus wie ein riesiger Sandkasten, in die jemand sehr akkurat weiße Häuschen in geordneten parallel laufenden Straßen hinein gepflanzt hat. Erst von unten sieht man, wie hoch die Dünen eigentlich sind.
Aus irgendeinem Grund standen wir dann stundenlang in Al-Ain auf dem Flugplatz herum, es gab nichts zu essen und müde war man sowieso – aber weil alle dachten, es ginge jeden Moment wieder los, blieben wir wach.
Als wir dann endlich starten durften, war der Großteil der Anschlussflieger bereits weg, auch unserer.
Aber Emirates zeigte sich großzügig und spendierte allen eine Nacht im Hotel, samt Lunch, Dinner, Breakfast und Snacks zwischendurch. Wir waren begeistert – noch einmal richtig schlafen, duschen und essen soviel man wollte – und Essen und Hotelzimmer lagen vermutlich etwas außerhalb dem, was wir uns in Neuseeland leisten können. Dafür verpasst man dann fast gern seinen Flieger.
Am nächsten Morgen ging die Reise dann weiter. Leider waren unsere Plätze, die wir vorher online reserviert hatten, weg und der Flieger bis zum letzten Platz besetzt, so dass wir ohne Fenster eingepfercht in der Viererreihe in der Mitte saßen. An Schlaf war also nicht zu denken – aber es gab ja noch das Unterhaltungssystem, langweilig wurde und jedenfalls nicht.
Der Flieger machte dann noch eine Zwischenlandung in Brisbane, Australien kann man dann also auch abhaken. Und dann, nach insgesamt mehr als 25 Stunden Flug, landeten wir endlich in Auckland.
Leider wurde mir in der letzten Viertelstunde so schlecht, dass ich die Ankunft weder realisieren noch genießen konnte. Erst im Bus in die Stadt wurde mir so langsam klar, wo ich mich befand – am anderen Ende der Welt.
Viel gesehen haben wir davon leider noch nicht, aus diversen Gründen – ich kämpfe mit einer Grippe und der Jetlag ließ uns in den letzten Tagen mehr als 14 Stunden pro Nacht schlafen. Außerdem mussten wir erst einmal ein bisschen organisatorisches erledigen, also Steuernummer beantragen, Bankkonto eröffnen und solche Dinge. Dabei konnten wir feststellen, dass neuseeländische Postbeamte im Gegensatz zu ihren deutschen Pendants überaus witzige und entspannte Menschen sind, Käse in Neuseeland unter Delikatessen steht, weil er verboten teuer ist (dabei gibt’s doch so viele Schafe), und ich hiermit die Sparkasse verfluche, die mir eine Kreditkarte angedreht hat, die in Neuseeland an den meisten Orten nicht funktioniert.
Die Innenstadt von Auckland, wo unser Hostel liegt, haben wir dagegen bereits ausführlich erkundet. Obwohl die Hauptstadt, mögen die meisten Kiwis Auckland nicht besonders – dabei lebt hier ein Großteil der Bevölkerung Neuseelands. Momentan scheint aber alles von Rugbyfans aus der ganzen Welt überlaufen zu sein – es ist ja WM. Auch deutschen Backpackern, meistens kichernd und überaus jung, begegnet man überall. Ich selbst werde ständig als Deutsche identifiziert, ohne den Mund aufzumachen - als hätte ich einen großen, dicken Stempel auf der Stirn, der "Deutsch" sagt, sehr nervig. Ich überlege mir, eine zweite Identität zuzulegen, vielleicht als Schwedin? Immerhin würde ich einem kurzen Sprachtest noch standhalten^^
Die Stadt selbst ist eine komische Mischung aus Asien und Europa. Erinnert sich jemand an die Serie „The Tribe“? Genau so sieht es hier aus, nur ohne den ganzen Müll. Die Ampeln machen ein lustiges Raketengeräusch, wenn sie auf grün springen, und es wird die Zeit in Sekunden angezeigt, die einem bleibt, bis die Autos wieder losfahren. Sehr praktisch, interessiert aber keinen, weil jeder über die Straße geht, wie er mag. Was mir aber vor allem auffällt, ist diese riesige Freundlichkeit, mit der jeder hier einem begegnet - und damit meine ich nicht diese aufgesetzte Verkäuferfreundlichkeit, die man aus Deutschland kennt. Nein, hier scheinen einfach alle gut drauf zu sein, ob der Zollbeamte am Flughafen, die Frau an der Hostelrezeption oder der Bankbeamte. Wahnsinn.
Ich habe mittlerweile eine neuseeländische Handynummer, wer sie möchte, schreibt mir bitte eine Mail. Ich kann kostenlos SMS empfangen und diesen Monat auch kostenlos nach Deutschland schicken, dank eines komischen Tarifs – dabei kann Vodafone eigentlich nur draufzahlen, aber was solls. Auch aus dem Ausland angerufen werden ist kostenlos für mich, allerdings natürlich nicht für euch, aber falls irgendwas wäre... Denkt allerdings an die 12 Stunden Zeitunterschied ;)
Noch habe ich kein Internet, spiele aber mit dem Gedanken, mir einen dieser Internet-Sticks zuzulegen – die Hostels verlangen auch drei Dollar die Stunde, da lohnt sich das fast.
Also, ich lasse wieder von mir hören, wenn mehr passiert ist – macht's gut, oder wie man hier sagt: no worries.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Es ist soweit...
...der Käptn setzt wieder Segel!
Am 27. September machen sich Basti und ich auf den langen Weg nach Neuseeland. Damit ihr trotzdem auf dem Laufenden bleibt, wird ab Oktober natürlich wieder gebloggt. Außerdem könnt ihr mich per Mail erreichen oder im Skype adden - und nein, ich werde mich auch diesmal nicht auf Facebook anmelden.
Würde mich dieses Mal über etwas mehr Beteiligung freuen, denn in Schweden habe ich mich ab und zu gefragt, ob außer den wenigen Kommentatoren überhaupt jemand mitliest - als ich dann wieder in Deutschland war, stellte sich heraus, dass eigentlich ziemlich viele mitgelesen haben und sich offensichtlich nur keiner getraut hat/keine Lust hatte/nicht wusste, wie man kommentiert.
Ihr könnt mir auch gern einfach ne Antwort mailen und dabei gleich erzählen, was ihr so erlebt habt. Ich schreib den Blog ja nicht, weil ich nicht mit euch reden will, sondern um zu vermeiden, dutzende Mails mit dem gleichen Inhalt an euch verschicken zu müssen.
Hier also nochmal meine Emailadresse: renegade 1 1 6 8 at yahoo.de -> einfach die Leerzeichen weglassen und das at mit dem üblichen Zeichen ersetzen. Wer will, kann sich dort auch meinen Skypenamen holen.
Meine Handynummer ist übrigens ab Oktober ungültig. Sobald ich eine neuseeländische Nummer habe, sage ich Bescheid.
Am 27. September machen sich Basti und ich auf den langen Weg nach Neuseeland. Damit ihr trotzdem auf dem Laufenden bleibt, wird ab Oktober natürlich wieder gebloggt. Außerdem könnt ihr mich per Mail erreichen oder im Skype adden - und nein, ich werde mich auch diesmal nicht auf Facebook anmelden.
Würde mich dieses Mal über etwas mehr Beteiligung freuen, denn in Schweden habe ich mich ab und zu gefragt, ob außer den wenigen Kommentatoren überhaupt jemand mitliest - als ich dann wieder in Deutschland war, stellte sich heraus, dass eigentlich ziemlich viele mitgelesen haben und sich offensichtlich nur keiner getraut hat/keine Lust hatte/nicht wusste, wie man kommentiert.
Ihr könnt mir auch gern einfach ne Antwort mailen und dabei gleich erzählen, was ihr so erlebt habt. Ich schreib den Blog ja nicht, weil ich nicht mit euch reden will, sondern um zu vermeiden, dutzende Mails mit dem gleichen Inhalt an euch verschicken zu müssen.
Hier also nochmal meine Emailadresse: renegade 1 1 6 8 at yahoo.de -> einfach die Leerzeichen weglassen und das at mit dem üblichen Zeichen ersetzen. Wer will, kann sich dort auch meinen Skypenamen holen.
Meine Handynummer ist übrigens ab Oktober ungültig. Sobald ich eine neuseeländische Nummer habe, sage ich Bescheid.
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